Übersicht der eingereichten Themen

SchülerInnen machen Radio

Präsentation und Diskussion der Ergebnisse einer dreijährigen Studie. Soeben ist dazu das Handbuch „Radiobox.at – Audioproduktion im Unterricht“ erschienen, das Beispiele der Radioarbeit im Unterricht aus ganz Österreich sowie die Ergebnisse des Forschungsprojektes präsentiert.
Input und Moderation: Christian Berger


Präsentation des Forschungsprojekts „InMeLi“ – Entwicklung eines Instruments zur Erhebung und Reflexion der Medienkompetenz und des Medialen Habitus in Schulen

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Tests zur Messung der Medienkompetenz und des Medialen Habitus bei 12-13-jährigen SchülerInnen durch 12-13-jährige SchülerInnen.

Medienkompetenz wird in der Medienpädagogik, aber auch in der Bildungspolitik als Schlüsselkompetenz gesehen. Das zeigt, dass die Relevanz der Förderung von Medienkompetenz breit akzeptiert wird. Dem gegenüber steht ein nur rudimentäres Wissen über die tatsächliche Verbreitung von Medienkompetenz. Für Österreich liegen keine Studien vor. Ähnliches gilt für den Medialen Habitus. Studien haben gezeigt, dass der Mediale Habitus wesentlich für das Verständnis von Medienrezeption, Mediennutzung und Medienproduktion ist. Das gilt für Lehrpersonen ebenso wie für SchülerInnen. Studien zur Verbreitung der Medialen Habitustypen fehlen allerdings. Zur Behebung dieser Desiderata trägt das Projekt InMeLi bei, indem ein Online-Test zur Erhebung der Medienkompetenz und des Medialen Habitus von SchülerInnen entwickelt werden soll – und zwar unter Mitarbeit der SchülerInnen selbst.

Von Jänner bis März 2015 fanden insgesamt 7 Projekte mit Wiener Mittelschulkassen im Rahmen des InMeLi Projekts statt. Neben der Universität Wien bzw. dem Institut für Bildungswissenschaft wirken am Projekt InMeLi die PH Wien und wienXtra-medienzentrum als Projektpartner mit. Die am Projekt beteiligten Schulen sind folgende: GTMS Anton-Sattler-Gasse, NMS & JHS Konstanziagasse, NMS College Hernals und WMS Loquaiplatz, Wien. Projektlaufzeit: 1.10.2014 – 31.1.2016
Webseite: http://podcampus.phwien.ac.at/inmeli/
Kontaktadressen: christian.swertz@univie.ac.at katharina.luckner@univie.ac.at

Beim Barcamp Medienbildung JETZT wird das Forschungsprojekt und erste Erfahrungen aus den praktischen Workshops mit den Schulklassen präsentiert.

Input und Diskussion:
Katharina Sontag, MA – Wiener Medienpädagogik, Universität Wien.
Hannes Heller, Mitarbeiter beim wienxtra-medienzentrum.(Mitarbeit bei den praktischen Schulworkshops)
Wolfgang Pospischill, freier Mitarbeiter beim wienxtra-medienzentrum, freier Trainer und Medienpädagoge. (Mitarbeit bei den praktischen Schulworkshops)


Code-Literacy & (Jugend-)Hackathons

In der neuen Diskussion um digitale Bildung wird gerade Code-Literacy immer wieder als zentrale Fähigkeit der Zukunft verkündet. Alle müssen programmieren können, heißt es da, um die Welt von morgen zu verstehen. Ob das tatsächlich so ist, wäre eine mögliche Fragestellung der Session.
Unabhängig der Klärung dieser Frage sollte Medienpädagogik Angebote und Formate entwickeln, die programmieren im Sinne einer kritischen und kreativen Medienaneignung aufgreift und fördert.
Dazu stellen wir das seit 2013 erprobte Format Jugend hackt vor, in Österreich gibt es seit 2014 auch das Young Coders Festival– diese Jugend-Hackathons fördern kreatives programmieren gepaart mit dem Auftrag „Coden für eine bessere Welt“ und möchten so mit den jungen Hackern eine ethische Grundhaltung entwickeln.

Input und Diskussion
Daniel Seitz – Jugend hackt, mediale pfade.de – Agentur für Medienbildung Berlin und GMK-Bundesvorstand DE
Sonja Fischbauer – Projektleitung Young Coders Festival Open Knowledge Austria


GameOverHate – Initiative gegen Hass und Diskriminierung in Videospielgemeinschaften

Videospiele sind aus den Kinderzimmern kaum noch wegzudenken. Per Voice-Chat und oftmals Video sprechen Spieler_innen aus der ganzen Welt miteinander und spielen gemeinsam. Was für Viele nach Hobby und Spass klingt, endet in Mobbing und Belästigung für andere. Im letzten Jahr sorgte das Hashtag #GamerGate für große Furore und brachte die Gaming Szene bis in die Primetime, leider mit den Schattenseiten der Community. Unser Projekt beschäftigt sich mit der P2P Kommunikation und Fairplay in Onlinespielen. Hierbei bauen wir auf reflexive Massnahmen mit Spieler_innen und erarbeiten Methoden um einen gaming-positiven Ansatz im gegenseitigen Umgang herauszubilden.

Input und Diskussion
Martin Fischer – Netzwerk Digitale Jugend


Jugend Internet Governance Fora

Netzpolitik ist ein heiß diskutiertes Thema unserer Zeit. Grade wurde der neuerlich Aufgeflammten Debatte zur Vorratsdatenspeicherung auf EU Ebene der Hahn zugedreht, schon lauern Abschaffung der Netzneutralität und die Überarbeitung des Urheber_innenschutzes in den Startlöchern. Generell gilt in der Netzpolitik der Ansatz der offenen Tür, in Form des Multi-Stakeholder Approaches, im Rahmen der Internet Governance Forum Strukturen. Doch was steckt tatsächlich dahinter und können Jugendliche tatsächlich Einfluss nehmen auf die Zukunft des Netzes? Die yIGFs Initiative hat sich zum Ziel gesetzt Jugendliche in eben diese Diskussionen einzubringen und ihnen das nötige Rüstzeug mit auf den Weg zu geben auch ihre Meinung vertreten zu können.

Input und Diskussion
Martin Fischer – GameOverHate


Aktuelle Trends bei der Internet- und Smartphonenutzung Jugendlicher

Welche Apps am Smartphone und welche Sozialen Netzwerke werden von Jugendlichen aktuell benützt, was machen sie im Internet? Was ist positiv und welche Gefahren lauern?

Präsentation der Erfahrungen als Trainer von Saferinternet.at-Workshops.

Equipment: Notebook mit Internetzugang, Beamer, Leinwand, Lautsprecherboxen

Input und Diskussion
Wolfgang Pospischill, freier Trainer und Medienpädagoge (u.a. zertifizierter Saferinternet.at-Trainer, freier Mitarbeiter des wienXtra-medienzentrums)
http://www.pospischill.net
http://www.saferinternet.at


Wer fürchtet sich vor digi.komp?

Ein Barcamp, das der Frage (oder ist es eine Feststellung?) nachgeht, ob „digitale Kompetenz Medienbildung frisst“ muss sich eigentlich glücklich schätzen, wenn Personen aus dem „Lager“ der digi.komp-Proponent/innen sich in die Höhle der Löw/innen wagen und das „eigene“ Konzept vor und zur Diskussion stellen. Wohlan!
Mit der digi.komp-Initiative http://www.digikomp.at wird versucht, der Tatsache Rechnung zu tragen, dass klug beschriebenes Papier, Bildungsappelle und gute Vorsätze alleine Kindern und Jugendlichen in der Breite des österreichischen Schulwesens in Bereichen, die sowohl für ihre Lebenswelt, als Lerninhalte und Punkt kritischer Auseinandersetzung wesentlich sind, nicht weiterhelfen.
„Kein Kind ohne digitale Kompetenzen“ ist ein Konzept, das nach dem Motto „Wie wenig ist genug?“ einen knappen und verlässlich in allen Klassen der Sekundarstufe 1 (5.-9. Schulstufe) umsetzbaren Weg beschreibt.
Der Intention der jüngsten Ausgabe der MEDIENIMPULSE folgend soll im Rahmen des Barcamps die Möglichkeit gesucht werden, sich disziplinenübergreifend auszutauschen und möglicherweise zu vernetzen.

Thomas Nárosy, education group GmbH/Koordination der NMS E-Learning-Unterstützung und des KidZ-Projekts in Österreich t.narosy@edugroup.at
Helene Swaton, NMS-E-Learning- und KidZ-Betreuerin in Wien h.swaton@aon.at


Digitale Kompetenz frisst Medienbildung!?

Eine Podiumsdiskussion zu Begrifflichkeiten, Vorurteilen und Perspektiven
Mit: Meral Akin-Hecke, Digital Champion Austria, Ronald Bieber, OCG Österreichische Computer Gesellschaft, Renate Holubek, mla – media literacy award, BMBF und Anu Pöyskö, wienXtra-medienzentrum
Moderation: Christoph Kaindel, Wiener Bildungsserver


„Schule – Raum – Kultur“ Ein Beispiel aus der Schatzkiste des media literacy award

Anhand eines Schülerinnen-Projektes soll das Augenmerk auf Synergien aktiver Medienarbeit und digitaler Kompetenzen gelenkt werden. Das gut dokumentierte Projekt macht deutlich, wie niederschwellig der Zugang zur digitalen Welt sein kann, wenn selbstbestimmt und kreativ vorgegangen wird.
Input und Moderation: Magdalena Holczik, media literacy award BMBF


BLINK-Werkstatt

Blinkende Broschen oder andere Leuchtobjekte selbst basteln, mit Leuchtdioden, einfachen elektronischen Schaltkreisen, und kleinen Mikrocontrollern. Einblick gewinnen in die Basics vieler Devices mit denen wir täglich umgehen, aber eigentlich nicht wirklich wissen, wie sie funktionieren.
Medienpädagogik im weiteren Sinn, eine Einstieg in die Maker-Szene?
Keine Vorkenntnisse erforderlich.

Workshop mit Udo Somma, wienXtra-medienzentrum (Dauer: 2 Sessions)


Audio Apps

Mittels Smartphones und Tablets besteht die Möglichkeit, Tonaufnahmen und Audioschnitt mit nur einem Gerät zu realisieren. In dieser Barcamp-Session wird ausprobiert, wie dies praktisch funktioniert: Es werden unterschiedliche Apps für Audioaufnahme und -schnitt vorgestellt und anschließend ausprobiert. Die fertigen Mini-Beiträge werden gemeinsam angehört und die Erfahrungen untereinander ausgetauscht.
Am besten eigenes Smartphone oder Tablet mitbringen, vorgestellt werden Apps für iOS und Android.

Florian Danhel, Medienpädagoge


VINTaGE & ReTRO – VOLL im TReN:D

Angewandt-e-Medienkompetenz VOLLeR e-ntschleunigung, e-rinnerungen, e-motionalisierung und (vielleicht) e-rkenntnissen
Klaudi@ bringt eine „Dropbox“-Pappschachtel VOLLgefüllt mit analogen Alltagsmedien & -materialien zum kompetenten BeSCHAUen, BeGREIFen, BeHORCHen, BeSCHNUPPern, BeDENKen, BeSCHMECKen … mit.
BYOaD – Bring Your Own analog Device 🙂

Eine DIASCHAU über 1+1 Sessions zum a-nfassen & e-rleben
mit Klaudia Mattern, http://www.e-Skills.at/


PLANUNGSRAUM/Diskussion

Abschalten
Internet und Handydienste werden Sonntags von nun an immer abgeschaltet. Weltweit wurde von den Regierungen beschlossen jeden Sonntag von 8 Vormittag bis Montag 6 Uhr früh alle Server herunterzufahren und sämtliche Telefondienste (außer dem Notruf) zu kappen.
Macht es Sinn Projekte als Experimentierraum „Abschalten“ in der Medienpädagogik anzubieten? Was ist wenn nix ist? Ein paar Stunden keine Nachrichten, kein soziales Netzwerk, kein Google, kein Mail . . .
Welche lustigen Experimente/Projekte könnte man planen und warum? (Zu solchen Projekten meldet sich kein jugendl. Mensch freiwillig! (-.)Und wie kann so etwas ausschauen, ohne Bewahrpädagogisch in die letzte Jahrhundertdiskussion zu wollen?
Brainstormrunde um einen Experimentierraum (keine Diskussion um Schonraum Kindheit/Jugend!!)
Angelika Overbeck , wienXtra-medienzentrum

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